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Die Rettungshunde, Hundeführer und Helfer der Österreichischen Rettungshunde-brigade (ÖRHB), Landesgruppen Wien/Niederösterreich üben am 20. und 21. März 2010 in Breitenfurt bei Wien für den Ernstfall.
Naturkatastrophen wie das Erdbeben in Haiti oder in Chile zeigen, wie notwendig es ist, für den Ernstfall gerüstet zu sein. Aber nicht nur bei Naturkatastrophen im Ausland werden Rettungshunde benötigt, auch in Österreich werden sie für die Suche nach Vermissten eingesetzt.
Weiters steht am 20. und 21. März ein Wochenende ganz im Zeichen der Übung für den Ernstfall: es werden sich ca. 100 Teams der Österreichischen Rettungshundebrigade aus Niederösterreich und Wien in Breitenfurt bei Wien einfinden um an der 1. Landesübung der Landesgruppe Wien/Staffel Wien Nord teilzunehmen. An diesem Wochenende haben die Mitglieder wieder die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu testen und zu festigen, aber auch Zeit für den Erfahrungsaustausch mit anderen Kollegen. Der Besuch von Landesübungen ist, unter Anderem, Voraussetzung für die Einsatzfähigkeit und der Erhaltung der Einsatzfähigkeit. Weiters fördern diese Übungen auch den Kommunikationsablauf für den Einsatzfall, wo ein reibungsloses Miteinander der Teams unbedingt notwendig ist.
Die Österreichische Rettungshunde-Brigade wurde 1966 gegründet und ist eine anerkannte Einsatzorganisation. Die ehrenamtlichen Mensch-Hund-Teams stehen an 365 Tagen unentgeltlich bereit, um Menschenleben zu retten. Die Ausbildung des Rettungs-hundes dauert ca. 2 Jahre und wird durch eine Prüfung, die jährlich wiederholt werden muss, abgeschlossen. Die ÖRHB bildet ihre Mitglieder in der Flächen-, Trümmer-, Lawinen- und Fährtensuche aus.
Kostenloser, bundesweiter Notruf: 012 88 98, http://www.oerhb-wien.at |